Zutaten
- (in der Rein oder im Reindl gebacken)
- Germteig:
- 500 g Mehl, 20 g Germ, 100 g Butter, 1 Ei
- und 1 Eidotter, 1 TL Salz, 1 TL Anis, 1 /4 l Milch, 50 g Zucker.
- Fülle:
- 50 g Butter, 100 g Zucker, 2 EL Zimt,
- 100 g Weinbeeren,
- Rosinen oder getrocknete Schwarzbeeren,
- 50 g Butterschmalz für die Form.
Zubereitung
Man macht einen Germteig, den man nach dem Aufgehen auf dem gut bemehlten Brett durchknetet und bleistiftdick ausrollt. Dann bestreicht man ihn mit zerlassener Butter, bestreut mit Zucker, Zimt und Rosinen und rollt ihn dicht ein. Diese Rolle formt man zu einer Schnecke und legt sie in ein dick mit Butterschmalz ausgestrichene Reindl (Kasserolle). Der Reindling wird ins kalte Rohr geschoben und bei 150 – 180 Grad ca. 1 Stunde gebacken. Wenn er fertig ist, lässt man ihn im Reindl überkühlen und stürzt ihn dann erst heraus.
Der Reindling ist das Gebäck zum sonntägliche Frühstück. Zu Ostern ißt man ihn mit Schinken und Eierkren zusammen.
Eine besonders gute Abart ist der Reindling, den die Kinder früher zu Ostern von der Patin bekamen. Dieser Reindling wurde außer mit der oben angegebenen Fülle auch noch mit gehackten Nüssen gefüllt. Auf den Boden der gut ausgebutterten Form kamen in die Mitte eine getrocknete Feige und sternförmig herum Mandelkerne. Der Teig muss fest auf die Früchte gedrückt werden, damit sie haften bleiben.
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